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Handwerkzeug | Werkzeug | Werkzeug Tipps & Tricks

Hammerstiel reparieren

Lesezeit: 4 Minuten

Der Hammerstiel bzw. Axtstiel ist gebrochen oder beschädigt? Kein Problem! Erfahre hier, wie man diesen schnell reparieren kann.

Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Ursachen für einen beschädigten Hammerstiel
    • 1. Unachtsamkeit
    • 2. Überbelastung
    • 3. Witterung
    • 4. Wackelnder Hammerkopf
  • Reparatur eines Hammerstieles
    • 1. Benötigtes Material
    • 2. Hammerstiel entfernen
    • 3. Vorbereitung zum Einschlagen (Montieren)
    • 4. Einschlagen des Hammerstiels
    • 5. Prüfen des fertigen Hammers

Einführung

Um Sicherheit bei der Nutzung eines Hammers zu gewährleisten und die eigene Gesundheit nicht zu gefährden, ist es wichtig, den Hammer regelmäßig auf Beschädigungen zu prüfen. Sollte der Hammerstiel beschädigt sein, ist dies kein Grund den Hammer direkt zu entsorgen oder den Hammerkopf als Briefbeschwerer zu nutzen – dies gilt im Übrigen auch für eine Axt.

Glücklicherweise lässt sich ein Hammer in wenigen Schritten reparieren, dadurch kann man eine Menge Geld sparen und die Umwelt schonen.

Welche Ursachen es für Beschädigungen gibt und wie man den Hammer repariert, möchte ich Dir im Folgenden erklären.

Ursachen für einen beschädigten Hammerstiel

1. Unachtsamkeit

Oftmals ist es ein kleiner, unachtsamer Moment, welcher dazu führt, dass man sein Ziel mit dem Hammerkopf verfehlt und dieses stattdessen mit dem Hammerstiel trifft. Dadurch kann es zu Beschädigungen, Absplitterungen oder Rissen kommen.

2. Überbelastung

Wenn man den Hammer oft und sehr kräftig nutzt, kann es zu Verschleißerscheinungen im Holz des Stiels kommen. Der Stiel bekommt Risse, welche früher oder später zu einem Bruch des Hammerstiels führen können.

3. Witterung

Durch Witterungseinflüsse kann das Holz quellen und Spannungsrisse bekommen, wodurch der Hammerstiel seine Stabilität verliert.

4. Wackelnder Hammerkopf

Mit der Zeit kann die Pressung zwischen dem Hammerkopf und Hammerstiel nachgeben. Durch die ständige stoßartige Belastung wird das Holz des Hammerstiels gequetscht, was am Hammerkopf zu mehr Spiel führt. Dies hat zur Folge, dass der Kopf nicht mehr sicher mit dem Hammerstiel verbunden ist.

Ebenfalls kann das sog. Trockenschrumpfen des Holzes eine Ursache für das Wackeln des Hammerkopfes sein.

Reparatur eines Hammerstieles

Spätestens wenn Dir eine Beschädigung des Hammerstieles aufgefallen ist, solltest Du diesen mithilfe der folgenden Schritte ersetzen.

Wichtig: Wo gehobelt wird, da fallen Späne – nutze für alle Arbeiten Deine persönliche Schutzausrüstung!

1. Benötigtes Material

1x Hammerstiel, 1x Holzkeil und Ringhülse oder 1-2x Metallkeile (gibt es in jedem Baumarkt), 1x Bohrmaschine, 1x Durchschlag, 1x einen unbeschädigten Hammer, Schleifpapier/Feile und ggf. Holzleim für einen Holzkeil, 1x persönliche Schutzausrüstung

2. Hammerstiel entfernen

  • Für eine einfachere Handhabung empfiehlt es sich zuallererst den (restlichen) Hammerstiel abzusägen.

Tipp: Den Hammerkopf möglichst seitlich in einen Schraubstock einspannen, damit Du ungehindert den Stiel absägen kannst.

  • Der Hammerkopf sollte so eingespannt werden, dass die Seite mit dem Keil im Auge nach oben schaut.
  • Falls es Dir möglich ist, solltest Du den Keil oder die Ringhülse, welche/r für die Pressung zwischen Hammerstiel und Hammerkopf sorgt, mit einer Zange herausziehen. Da diese/r aber in der Regel sehr fest und zu tief sitzt, ist dies meist nicht möglich.
  • Um den Druck im Hammerkopf abzubauen und den Stiel entfernen zu können, bietet es sich an, mehrmals mit einem Bohrer hineinzubohren. Bei einem Holzkeil kannst Du diesen ohne Probleme ebenfalls wegbohren.
    Vorsicht: Falls Dein Bohrer ein Holzbohrer ist und Du einen Metallkeil oder eine Ringhülse im Auge hast, können diese oder der Hammerkopf bei Berührung den Bohrer beschädigen. In dem Fall solltest Du einen Metallbohrer nutzen.

Tipp: Wenn Du den Metallkeil unversehrt entfernt hast, kannst Du diesen ohne Probleme wiederverwenden und musst keinen Neuen kaufen.

  • Wenn genug vom Stiel aus dem Auge entfernt wurde, kann man den restlichen Hammerstiel ohne Probleme mit einem Durchschlag oder einem ähnlichen Werkzeug herausschlagen.

3. Vorbereitung zum Einschlagen (Montieren)

  • Den Hammerkopf auf scharfe Kanten am oder im Auge prüfen und diese ggf. mit einer Feile und Schleifpapier entfernen.

Tipp: Falls Du Deinen Hammer mit etwas Lack wieder auffrischen möchtest, wäre das der ideale Zeitpunkt.

  • Abmessen des Auges, um einen passenden Hammerstiel zu kaufen.

Tipp: Sollte der Hammerstiel etwas zu groß für das vorgesehene Auge sein, kann man diesen einfach zurecht schleifen. Wichtig dabei ist, dass die Schleiffläche gleichmäßig in den Hammerstiel ausläuft und es keine Kante gibt, da sonst ein ungleichmäßiger Kraftfluss entsteht.

  • Wenn Du einen Holzkeil verwenden möchtest, solltest Du für diesen einen kleinen Schlitz oben in den Hammerstiel hineinsägen.
  • Falls Dir der Hammerstiel zu rau ist, ist es möglich, diesen mit etwas Schleifpapier glatt zu schleifen.
  • Um den Hammer besonders witterungsfest zu machen, kannst Du den Hammerstiel noch mehrmals ölen.

4. Einschlagen des Hammerstiels

  • Den Hammerkopf auf den neuen Stiel aufsetzen. Für einen kräftigen Sitz des Kopfes, den Hammerstiel mit dem nach oben gerichteten Kopf mehrmals auf den Boden schlagen.

Tipp: Um eine Beschädigung des Bodens oder des neuen Stiels zu vermeiden, solltest Du einen alten Teppich oder Karton dazwischen legen.

  • Wenn der Hammerkopf fest und gerade sitzt, wird der Hammerstiel mit Vorsicht so nah wie möglich am Kopf eingespannt.
  • Holzkeil: Wenn Du einen Holzkeil verwenden möchtest, schmiere diesen mit wasserfestem Holzleim ein, positioniere ihn in der zuvor gesägten Aussparung im Hammerstiel und schlage den Keil hinein. Anschließend schlägst Du die Ringhülse ebenfalls bündig hinein, welche für zusätzlichen Druck sorgt und den Holzkeil sichert.

Tipp: Wenn Du einen Schonhammer verwendest, verhinderst Du das Zerfasen des Holzkeiles.

  • Metallkeil: Treibe den Metallkeil mit einem klassischen Schlosserhammer mittig in das Auge hinein bis dieser bündig mit dem Hammerstiel ist. Falls ein Metallkeil nicht ausreicht, verwende einen Zweiten.

5. Prüfen des fertigen Hammers

  • Bevor Du mit Deinem neuen Hammer kräftig draufhaust, prüfe nochmals, ob der Keil seinen Job richtig erledigt und der Hammerkopf kein Spiel hat oder evtl. wackelt.
  • Prüfe auch, ob der Keil das Holz des Hammerstiels nicht unterhalb des Kopfes gespalten hat.

Was gibt es noch zu sagen? Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem neuen Hammer. 😊

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